1. Luftschutz und Bombenkrieg im Deutschen Reich
Wenn es den Briten jemals gelingen
sollte, Berlin zu bombardieren, dann dürfe man ihn Meier nennen und er werde
auch einen Besen fressen.
[1]
So sprach Hermann Göring noch im Mai 1940 und drückte damit
die vorherrschende Meinung der NS-Führungsspitze wie des deutschen Volks aus:
Angriffe auf das Reich selbst, auf die Städte Deutschlands wurden weithin
für unmöglich gehalten.
Doch schon im Sommer 1940 wurde Göring
alias Besen-Meier eines Besseren belehrt. Die britische Royal Airforce flog die ersten Angriffe mit Langstreckenbombern
auf deutsche Großstädte, auch auf Berlin. Der Luftkrieg beschränkte sich nicht
auf die Zerstörung kriegswichtiger Ziele. In der irrigen Hoffnung, den Widerstandswillen
der Bevölkerung zu brechen und dadurch den Krieg zu verkürzen, führten amerikanischen
und britische Luftwaffe in den folgenden Jahren einen Terrorkrieg gegen
die Zivilbevölkerung. Ab 1942 wurden die deutschen Städte in einem kaum vorstellbaren
Ausmaß verwüstet, ihr Gesicht für immer verändert.
Dabei waren bereits direkt nach der
nationalsozialistischen „Machtergreifung“ 1933 erste Vorbereitungen zum Aufbau
eines funktionierenden Luftschutzes des Deutschen Reichs getroffen worden.
Als Aufgabe des Luftschutzes wurde in erster Linie der Schutz der Wehrmacht
und ihrer „Kraftquellen“ angesehen. Das Wohlergehen von Zivilisten interessierte
nur soweit, wie ihre Arbeitskraft und ihr Widerstandswillen der Kriegsführung
dienlich waren.
[2]
Im Luftschutzgesetz vom 26.6.1935 wurden die Städte und
Gemeinden dem Grad ihrer Gefährdung nach in Luftschutzorte
I., II. und III. Klasse eingeteilt. Die Durchführung des Luftschutzes war
demnach Aufgabe des Reichsluftfahrtministers, also des Staates. Der einzelne
Bürger war aber verpflichtet, ebenfalls Dienst- und Sachleistungen für den
Luftschutz zu erbringen.
Schon 1933 war der Reichsluftschutzbund
(RLB) gegründet worden, dessen Aufgabe vor allem in der Ausbildung von Selbstschutzgruppen
lag. Der RLB übernahm zusammen mit der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt
(NSV)
[3]
auch die Verteilung der Volksgasmasken (siehe Abschnitt
2). Wurden bis zum Beginn des Krieges vom RLB nur die sog. Blockwarte geschult,
so wurde zu Kriegsbeginn versucht, möglichst alle Bürger in der Durchführung
des Luftschutzes zu unterweisen: Bau von Schutzräumen und ihre Abdichtung
gegen Gas, Gebrauch der Volksgasmaske, Verdunkelung, Schadensbegrenzung nach
einem Angriff (löschen von Bränden).
[4]
Im Krieg zählte der RLB bis zu 20 Mio. Mitglieder. Es stellte
sich heraus, daß die Selbstschutzgruppen bei kleineren Angriffen gut funktionierten,
bei Großangriffen jedoch hoffnungslos überfordert waren. Die Effektivität
wurde später durch immer mehr Einberufungen zur Wehrmacht eingeschränkt. 1935
wurde der sog. Werkluftschutz ins Leben gerufen, der Schutzräume in Betrieben
anlegte und die Belegschaft in der Schadensbegrenzung schulte. In vielen verteilten
Büchern ging man soweit, den Luftschutz zur nationalen Aufgabe hochzustilisieren:
„Ein Volk, das sich untätig und willenlos feindlicher Willkür preisgibt, hat
seine Existenz verwirkt. Ein Volk aber, das den eisernen Willen zur Selbsterhaltung
in sich trägt, wird auch den Gefahren aus der Luft erfolgreich trotzen. Luftschutz
ist Verantwortung, Verantwortung ist Ehre!“, hieß es beispielsweise in Edmund
Heines „Luftschutzfibel“ von 1934.
[5]
Das Ziel war in den dreißiger
Jahren für ca. 10% der Bevölkerung öffentliche Schutzräume bereitzustellen. Der
Rest sollte im eigenen Keller Schutz suchen. Materialengpässe und
Arbeitskräftemangel ließen die Bauarbeiten jedoch nur langsam vorankommen.[6]
Die ersten Angriffe auf deutsche Städte
nahm man in Berlin aber dann zum Anlaß, am 10.10.1940
ein überstürztes „Führer-Sofortprogramm“ ins Leben zu rufen. Dieses sah den
extensiven Bau von bombensicheren
[7]
Schutzbauten vor, auch sollten behelfsmäßige Räume eingerichtet
werden und bestehende verstärkt werden. Das Programm wurde nicht zuletzt deshalb
ins Leben gerufen, weil man mit dem Beginn des Rußlandfeldzugs
im folgenden Jahr heftigere Luftangriffe der Briten erwartete. Die Planungen,
die die Städte im Rahmen des „Führer-Sofortprogramms“ anstellten, waren jedoch
in der Regel mit den vorhandenen Mitteln niemals rechtzeitig umzusetzen gewesen.
Viele teure Tief- und Hochbunker mit meterdicken Stahlbetondecken sollten
gebaut werden (die Hochbunker wurden oft getarnt als Kirchen oder Teile einer
alten Stadtbefestigung). Für diese Bauten standen weder genügend Baumaterial
noch Arbeitskräfte zur Verfügung. Zwar wurden später viele Zwangsarbeiter
und Kriegsgefangene zum Bunkerbau eingesetzt, doch war das „Führer-Sofortprogramm“
wegen seiner unrealistischen Dimension wohl eher Propaganda, nicht viel mehr
als „Augenwischerei“
[8]
, denn nur für 1-2% der Bevölkerung des Deutschen Reichs
standen im Krieg Plätze in bombensicheren Bunkern zur Verfügung.
Ebenfalls bemerkenswert ist, daß der Luftschutz wie erwähnt Aufgabe des
Reichsluftfahrtministeriums war, die Durchführung vor Ort (Schadensbegrenzung,
Feuerwehr, Sicherheits- und Hilfsdienst) aber der Polizei, die ja ab 1936 dem
Reichsführer SS unterstellt war. Wie in vielen Bereichen des „Dritten Reichs“
resultierte diese Kompetenzüberschneidung in Streitereien und mangelnder
Effektivität.[9]
Wie sah nun der konkrete Ablauf bei
einem Luftangriff aus? Fingen deutsche Funkmeßstationen
die Signale von Feindflugzeugen mit Kurs aufs Reich auf, wurden die Luftschutzleiter
der betroffenen Orte informiert (in der Regel waren dies die Polizeipräsidenten).
Diese alarmierten die Flugabwehr und stellten Beobachter auf, meist auf Kirchtürmen
oder anderen hohen Gebäuden. Etwa 10 Minuten vor Eintreffen der Bomber wurde
die Bevölkerung mit Sirenen gewarnt. Wurde am Anfang des Krieges noch häufig
grundlos Alarm ausgelöst, so wurden die Sirenentöne später verfeinert (Öffentliche
Luftwarnung => Fliegeralarm => Akute Luftgefahr => Vorentwarnung
=> Entwarnung). Dies geschah hauptsächlich, weil die Produktionsausfälle
wegen dieser Fehlalarme sehr hoch waren und man die kriegswichtige Industrieproduktion
nicht unnötig anhalten wollte. Auch hier wird wieder der Vorrang der „Kraftquellen“
der Wehrmacht gegenüber Menschenleben erkennbar. Nach einem Angriff war in
der Regel schnell der Sicherheits- und Hilfsdienst (SHD) zur Stelle, dem Polizei,
Feuerwehr, Rotes Kreuz, Entgiftungstrupps und die Technische Nothilfe unterstellt
waren. Zunächst wurden Brände gelöscht, Verletzten erste Hilfe geleistet und
Vermißte gesucht
[10]
. Mit zunehmender Intensität der Angriffe und mangelndem
Personal wurde die Arbeit des SHD jedoch immer mehr erschwert.
Um den Widerstandswillen und die Arbeitskraft
der Bevölkerung zu erhalten, wurden von Seiten der NSDAP große Anstrengungen
unternommen, die materiellen Schäden zu lindern, die durch die Bombenangriffe
entstanden waren. Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) hatte bereits
im Vorfeld in Gaststätten und Schulen Auffangstellen für Verletzte und Ausgebombte
eingerichtet. Hier wurde den Bombenopfern schnelle und unbürokratische Hilfe
zuteil, sie wurden mit Nahrung und Kleidung versorgt und umfassend (soweit
dies möglich war) von NSV, NSDAP und der NS-Frauenschaft betreut. Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront
(DAF) und Kriegsgefangene retteten Möbel aus zerstörten Häusern und leisteten
Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten, wo dies noch möglich war. Andernfalls
wurden Familien in Notunterkünften untergebracht. Durch Bombenangriffe entstandene
Schäden versprach der Staat zu ersetzen, daher führten viele Deutsche ständig
Inventarlisten bei sich, um den genauen Verlust an Hab und Gut belegen zu
können. In der Regel wurden jedoch nur Instandsetzungsmaßnahmen und am Anfang
des Krieges auch Wiederaufbau von Häusern unterstützt, für einen finanziellen
Ausgleich wurden die Geschädigten jedoch auf die Zeit nach dem „Endsieg“ vertröstet.
[11]
Zum Wiederaufbau und zur Anlage von Luftschutzbauten wurden
viele Kriegsgefangene als Arbeiter, Maurer, Dachdecker oder Glaser eingesetzt,
diese mußten auch während der Luftangriffe im Freien weiterarbeiten
und durften nicht die Schutzräume aufsuchen. KZ-Häftlinge setzte man sogar
zur Beseitigung von Blindgängern ein.
[12]
Besonders schwer getroffenen Städten
bekamen Sonderzuteilungen an Lebensmitteln, die man oftmals aus den besetzten
Gebieten herangeschafft hatte. Auch auf andere, makabre Weise kam die Beute
von Wehrmacht und SS den Bombenopfern zugute: Viele Möbel aus den Häusern
von verschleppten jüdischen Familien wurden verteilt.
[13]
Auch wurden Obdachlose in die leerstehenden
jüdischen Wohnungen eingewiesen. Viele Familien, deren Wohnraum noch intakt
war, bekamen per Zwangszuweisung neue Mitbewohner. Wo kein Platz mehr war,
mußten die Ausgebombten in Behelfsheimen ohne Strom, Wasser
und Kanalisation die nächsten Jahre verbringen. Immerhin versprach die NSDAP
schönere Wohnungen für die Zeit nach dem Krieg.
Wie oben dargestellt, kümmerte sich die NSDAP und die ihr angehörenden Organisationen
(NSV) mit beispiellosem Einsatz um das relative Wohlergehen der Bombengeschädigten.
Daß dies, wie schon erwähnt, nicht aus reiner Nächstenliebe
geschah, wird deutlich, wenn man das zugrundeliegende Ziel der „Terrorangriffe“ betrachtet. Beeinflußt von den Theorien des italienischen Generals Douhet (1921)
[14]
versuchten Engländer und Amerikaner den Krieg ins deutsche
Hinterland zu tragen. Auf dem Höhepunkt der Luftschlacht um England sagte
Churchill: „Selbst wenn die Legionen der Nazis triumphierend am Schwarzen
Meer stehen, selbst wenn Hitler vor den Toren Indiens steht, würde es ihm
nichts nützen, falls gleichzeitig der gesamte wirtschaftliche und wissenschaftliche
Apparat der deutschen Kriegsmacht in der Heimat zerschmettert am Boden liegt.“
[15]
Mit den Angriffen auf die Zivilbevölkerung wollte man den
Widerstandswillen des deutschen Volkes zerstören. Die Deutschen sollten sich
von den nationalsozialistischen Machthabern abwenden, revoltieren und so den
Krieg einem schnelleren Ende zuführen. Auch wollten gerade die Engländer verständlicherweise
für die deutschen Terrorangriffe auf englische Städte 1940 Vergeltung üben.
[16]
Doch die Alliierten erreichten nur das Gegenteil. Zwar
wurde durchaus eine umfassende Demoralisierung der Bevölkerung erreicht, durch
den verstärkten Einsatz der Partei bei der Soforthilfe, durch unbürokratische
Schadensregulierung wurde bei vielen Deutschen jedoch das Bewußtsein
erzeugt, daß sich Partei und „Führer“ um sie kümmerten.
Die permanenten verheerenden Angriffe erreichten in Teilen eher eine Solidarisierung
der „Volksgemeinschaft“, der Haß richtete sich nie
gegen den „Führer“, nur gegen die Angreifer, man forderte Vergeltung.
[17]
Zum vorbeugenden Schutz der
Bewohner der Großstädte und zur besseren Verteilung des immer knapper werdenden
Wohnraums setzte mit Fortschreiten des Krieges eine verstärkte Evakuierung ein.
Waren anfangs nur Kinder im Rahmen der „Kinderlandverschickung“ betroffen (aus
den westdeutschen Industriestädten v.a. zu Verwandten
oder zu Familien und in HJ-Heime nach Ost- und Süddeutschland), so ging man ab
1943 dazu über, alle nichterwerbstätigen Personen, teilweise unter Protest der
Betroffenen, aus den Städten aufs Land zu evakuieren.[18]
Die Vorbereitungen im Rahmen des Luftschutzes
fielen auch deshalb so gering aus (zumindest bis 1940), weil man stets den
vollmundigen Versprechungen der Luftwaffe, daß sie
die Städte vor Luftangriffen bewahren würde, Glauben geschenkt hatte. Diese
hatte jedoch ihre Ressourcen hauptsächlich auf die Produktion von Angriffskräften
zur Führung von Blitzkriegen konzentriert, Abfangjäger oder spezielle Nachtjäger
zum Schutz des deutschen Hinterlandes standen nur in geringer Stückzahl bereit.
So bestand die Luftabwehr im Reich demnach zum großen Teil aus der Kombination
Flakartillerie + Scheinwerfer, deren Bau Hitler forciert hatte. Dieses System
zeigte sich den ersten 1000-Bomber-Angriffen jedoch nicht gewachsen. Zu spät
ging man dazu über, wieder verstärkt Jagdflugzeuge einzusetzen, auch die neuen
„Wunderwaffen“ (Me 262) kamen dann nicht mehr ausreichend
zum Einsatz.
[19]
Zynisch mutet an, welche positiven
Seiten der „Völkische Beobachter“ am 7.1.1944 den Bombenangriffen abgewinnen
kann: „Es ist nun gar keine Frage, daß der
britisch-amerikanische Bombenterror [...] eine nutzbringende bauliche neue Lage
schafft. Er macht den verseuchten Raum frei für gesunde, schöne, zweckmäßige
Bauten des Sozialismus...“[20]

2. Die Volksgasmaske
Bei dem ausgestellten Objekt
handelt es sich um eine Volksgasmaske, mit der Typenbezeichnung VM 37.
Hersteller waren die Drägerwerke in Lübeck und die
Auergesellschaft in Berlin. Es handelt sich hier um eine Vollmaske, d.h. der
Kopf wird vollständig von der Haube umschlossen. Die Haube selbst besteht aus
Gummi (Naturkautschuk), Farbe olivgrün und ist im Gesichtsbereich zusätzlich
durch Gewebe verstärkt. Die metalleingefaßten
Augenfenster bestehen aus durchsichtigem Plastik, sog. Cellon.
In Höhe der Nase befindet sich ein Ventil, denn die Maske war als
Zwei-Wege-Maske konzipiert (Einatemluft durch den Filter, Ausatemluft
durchs Lippenventil in Nasenhöhe).[21]
Der aufgeschraubte Filter aus Metall ist unten mit Einatemlöchern versehen und
enthält im Innern zunächst eine für die damalige Zeit neuartige Filterschicht,
die aus einer Aktivkohle- und Schwebstoffilterschicht
bestand (gegen rauch- und nebelförmige Gase, z.B. Senfgas) auf die eine
chemische Absorptionsschicht folgt, die als Sicherungsschicht die restlichen
Gaspartikel auffängt[22].
Auf den Filter und die Haube sind Reichsadler mit Hakenkreuz aufgedruckt, die
Seriennummern sind WaA320 (Haube) und 3361 (Filter). Die Maske mißt 22x12x32 cm (HxBxL) und
wiegt 340g.
Das Objekt befindet sich in einem
mäßig guten Erhaltungszustand: Die Sichtscheiben sind nahezu blind, die Haube
ist unterhalb des Filters leicht eingerissen, das Gummi ist insgesamt brüchig
und auch der Filter wird die ihm einst zugedachte Funktion heute wohl kaum noch
erfüllen können.
Die Gasmaske befand sich seit Ende
der dreißiger Jahre im Besitz von Frau Maria Fuchs aus Bonn-Bad Godesberg,
der Großmutter des Autors. Der heutige Sammlerwert der Maske beträgt ca.
1938 war besagte Maske noch um
einiges günstiger zu erstehen, der Ausgabepreis betrug 5 Reichsmark.
Konnte man Bedürftigkeit nachweisen, wurde sie sogar kostenlos abgegeben. Um
die vollständige Versorgung der Bevölkerung mit diesem Gasschutzgerät
sicherzustellen, war die Verwendung der Maske im Luftschutz ab dem 29.4.1938
vorgeschrieben. Der Reichsluftschutzbund (RLB) und die Nationalsozialistische
Volkswohlfahrt (NSV) übernahmen den Verkauf in ganz Deutschland[23].
Die VM 37 und ihre Nachfolgemodelle VM40/44[24]
waren in verschiedenen Größen erhältlich, zusätzlich wurden auch noch
Überdruck-Gasschutzbetten für Kleinkinder und Masken für Pferde und Hunde
verteilt.[25] In
Schulungen und Broschüren wurde die Bevölkerung im Gebrauch und in der Pflege
der Masken unterwiesen.
Die Gefahr durch Gasangriffe wurde
damals als sehr real angesehen, viele Studien beschäftigten sich mit Deutschlands
Verwundbarkeit gegenüber Chemiewaffen. Zum Einsatz im wirklichen Ernstfall
kamen die Volksgasmasken jedoch nie, da im Zweiten Weltkrieg beide Seiten
auf den Einsatz chemischer Kampfmittel verzichteten. Dies geschah auf deutscher
Seite aus Angst vor der massiven Vergeltung, die ein solcher Angriff nach
sich ziehen würde. Hitler selbst erinnerte sich wohl nur zu gut an seine Verletzungen
durch Giftgas als Gefreiter im Ersten Weltkrieg. Die deutsche Luftwaffe war
für flächendeckende Gasangriffe von Anfang an zu schwach, auch waren weder
Wehrmacht noch Bevölkerung ausreichend mit Gasschutzgeräten versorgt, so daß
ein Gaskrieg, einmal begonnen, für Deutschland verheerende Folgen gehabt hätte.
[26]
Zwar hatte die Wehrmacht Pläne für den Gaseinsatz bei der
Einnahme Leningrads erarbeitet, die Verwendung der chemischen Waffe wurde
aber trotzdem nie ernsthaft erwogen.
[27]
Anders im Ersten Weltkrieg, in dem 1915 erstmals von deutscher
Seite Chlorgas eingesetzt wurde, als Versuch, den festgefahrenen Stellungskrieg
aufzubrechen. Doch der Vorsprung der Deutschen in der chemischen Kriegführung
(Deutschland hatte mit damals 80% Anteil fast ein Monopol in der Weltchemieproduktion)
wurde von der Entente schnell aufgeholt und es wurde bald von beiden Kriegsparteien
verstärkt Giftgas eingesetzt. Bereits 1928 startete das Heereswaffenamt ein
umfangreiches Forschungsprogramm zur Weiterentwicklung der chemischen Waffen,
das in der Entwicklung des tödlichen Nervengases Sarin durch die IG-Farben
gipfelte. Ungeachtet der Tatsache, daß kein Giftgas
eingesetzt wurde, hatte das Deutsche Reich bis Kriegsende 1945 große Mengen
chemischer Kampfstoffe produziert, insgesamt etwa 70.000 Tonnen.
[28]
Wie erst 1986 bekannt wurde, hatte
Winston Churchill vor, im Sommer 1940 Giftgas gegen die erwarteten deutschen
Invasionstruppen an der englischen Küste einzusetzen. Einen deutschen
Gegenschlag gegen die britischen Städte nahm er dabei in Kauf.[29]
Auch im Sommer 1944 ließ er prüfen, ob ein Giftgaseinsatz gegen Deutschland erfolgversprechend sein könnte. Er wollte Senfgas gegen das
Ruhrgebiet einsetzen, wenn es, wie er sagte, „für uns um Leben und Tod geht“,
oder „der Krieg um ein Jahr verkürzt werden kann“. Churchill weiter: „Ich sehe
nicht ein, warum wir immer die Nachteile des Gentlemans haben sollen, wenn sie
alle Vorteile der Schurken haben.“ Weiter stellt er fest, daß
die Deutschen schon längst Giftgas eingesetzt hätten, wenn sie nicht die
Vergeltung der Alliierten fürchteten. Denn „sie haben sicherlich keine
moralischen Skrupel oder Zuneigung uns gegenüber“. Der Sekretär des
Kriegskabinetts, General Ismay, bescheinigte
Churchills Vorschlag jedoch keine kriegsentscheidende
Wirkung, und so blieb dieser Plan zum Glück eine Fußnote der Geschichte.[30]
3. Luftschutz und Erlebnisse des Bombenkriegs in Bonn
„Sehr bald hörten wir das schon lange bekannte Dröhnen schwerer Bomberverbände
über uns. Dieses Mal entluden sie ihre gefürchtete, alles vernichtende Last
über Bonn. Etwa eine halbe Stunde lang hörten wir unbeschreibliches, betäubendes
Getöse, Gebrüll: pfeifende, heulende Bomben und ihre Einschläge rings herum.
Wir knieten am Boden, drückten uns in der Dunkelheit an die Wände während
die Erde bebte und die Menschen vor Angst schrien. Von außen her polterten gestürzte Mauern in den Kellereingang...“
[31]
So und ähnlich beschreiben viele Zeitzeugen die Schrecken
des verheerenden Luftangriffs vom 18. Oktober 1944 auf die bis dahin weitgehend
verschont gebliebene Stadt Bonn.
Bonn war schon zu Beginn des Kriegs zum Luftschutzort I. Ordnung erklärt worden, und war auch eine
der wenigen Städte, in denen das „Führer-Sofortprogramm“ fast vollständig
umgesetzt worden war. Einige bombensichere Bunker waren gebaut, vor allem
in den Vororten (Dransdorf, Dottendorf,
Kessenich, Godesberg, Beuel), bestehende
Räume verstärkt worden. Bonn verfügte danach über 12.000 Schutzplätze in öffentlichen
Bunkern.
[32]
In der Bevölkerung erklärte man sich die relative Verschonung
Bonns bis 1944 mit dem Status als Universitäts- und Kulturstadt. Hartnäckig
hielt sich auch das Gerücht, Bonn werde deshalb von den Alliierten nicht angegriffen,
weil das Bonner Hotels Hitler 1928 nicht hatten aufnehmen wollen.
[33]
Die wahren Gründe waren pragmatischer, Bonn wies nämlich
laut britischer Militäraufklärung einfach nicht genug bombardierenswerte Ziele
auf.
[34]
Der „lange Krieg zwischen deutschem Beton und britischen
Bomben“
[35]
wurde einstweilen an anderen Orten ausgefochten, Bonn wurde
nur aus Versehen (1940) oder als Ausweichziel für das Ruhrgebiet/Köln (1942)
Opfer vereinzelter Angriffe oder Notabwürfe. Die Instandsetzungsarbeiten nach
den kleinen Angriffen durch den SHD hatten reibungslos geklappt, Bonn nahm
nach den ersten „1000-Bomber-Angriffen“ auf Köln sogar viele Flüchtlinge von
dort auf. Auch die Kinderlandverschickung erfolgte nur spärlich, viele Bürger
wollten ihre Kinder nicht nach Schlesien schicken, weil sie dort keine religiöse
Erziehung bekämen und obendrein von der einheimischen Bevölkerung schlecht
behandelt würden.
[36]
Dies alles sollte sich 1944 schlagartig verändern.
Eigentlich suchte die Royal Airforce nur eine Stadt, deren Bebauung noch weitgehend intakt war, um die Wirksamkeit eines neuen Navigationssystems zu demonstrieren, welches einen Bombenabwurf auch ohne Bodensicht ermöglichte. Obwohl sie 1944 schon einige Angriffe hatte erleiden müssen, war Bonn eine solche Stadt. Am Mittwoch, dem 18. Oktober 1944 starteten etwa 130 Bomber und 220 Begleitjäger in Richtung Rheinland. Um 10:49 Uhr ertönte in Bonn die Sirene „akuter Luftalarm“, acht Minuten später eröffnete die Flak das Feuer und die Bomber setzten ihre tödliche Last frei, die aus Luftminen und Sprengbomben, größtenteils aber aus Brandbomben bestand. Keine 10 Minuten später war der Angriff vorbei und die britischen Maschinen traten den Rückflug an. Am Boden herrschte Chaos, ein Feuersturm fegte durch die Altstadt, in der Innenstadt war kaum ein Gebäude verschont geblieben. Universität, Rathaus, Krankenhäuser, Schulen und Kirchen lagen in Schutt und Asche. Ein Zeitzeuge erlebt den Angriff im Keller der evangelischen Kirche am Hofgarten: „Es waren so viele Menschen dort im Keller, daß wir wie in einer Heringstonne gestanden haben. Wir konnten uns nicht setzen. Der Keller war übervoll. Wir haben gezittert und gebebt.[...] Als Entwarnung kam und wir nach oben gingen, sahen wir, daß die Kirchenbänke brannten. Ich lief raus und sah, daß viele Bäume im Hofgarten entwurzelt und umgestürzt waren. Die Universität brannte. Die Kupfertürme auf der Universität glühten. Das Kupfer schmolz.“[37]
Ein anderer: „Wir hatten eine Zelle im Bunker, die von anderen
belegt war. Es waren ca. 6 Quadratmeter, auf die über 20 Menschen kamen. Man
muß sich das mal vorstellen. Am anderen Morgen sah
ich unten am Rhein meine Freunde liegen.[...] Die
Jungens hatten am Rhein gespielt.“
[38]
Eine Zeugin, damals 8 Jahre alt, beschreibt ihre Erlebnisse im Bunker: „Ich habe mich an die Oma gekauert. Plötzlich verspürte ich einen gewaltigen Luftdruck. Alles brannte und bebte sofort. Als das passierte, betete ich pausenlos. Ich muß auch längere Zeit ohnmächtig geworden sein. Dann hörte und sah ich wieder Schutt fallen und stellte fest, daß ich mit dem Unterkörper eingeklemmt war. Ich steckte in den Gesteinsmassen drin. [...] Bis man mich da rausgeholt hat, hat es 14 Stunden gedauert. [...] Meine Mutter war mit dem Neugeborenen umgekommen. Sie müssen sofort tot gewesen sein. Man hat mir nach und nach beigebracht, daß meine ganze Familie umgekommen ist.“[39] .
An diesem Tag starben 300 Menschen, 20.000 wurden obdachlos.
[40]
SHD und NSV waren rasch zur Stelle und betreuten die Ausgebombten,
unter dem Eindruck des Schreckens setzt eine Solidarisierung der Bevölkerung
ein. „Die Hilfsbereitschaft war in dieser Zeit wunderbar“, so eine Zeitzeugin
[41]
. Ein anderer beobachtet: „Die Panik im Bunker verwandelte
die Altstädter in eine christliche Gemeinschaft. Sämtliche Bunkerinsassen
waren in das untere Geschoß geflüchtet und beteten.“
[42]

Die „Bonner Nachrichten“ (vormals General-Anzeiger) titelten „Mord-Terror
rast über unsere Vaterstadt“. Vier Tage später wurde den Toten in einem öffentlichen
Begräbnis auf dem Nordfriedhof die letzte Ehre erwiesen.
[43]
Dieser Angriff war der schwerste des Krieges auf Bonn,
aber er sollte nicht der letzte gewesen sein. Weihnachten und Silvester 1944
folgen weitere schwere Luftangriffe, um den deutschen Nachschub für die Ardennenoffensive
zu behindern. Ziele waren vor allem Gleisanlagen und Bahnhöfe, wegen ungenauer
Zielmarkierung wurden aber wieder die Wohngebiete getroffen. Die Viktoriabrücke
wurde zerstört, bei Volltreffern auf die Bunker unter dem Münsterplatz und
Stiftsplatz starben 122 Menschen. Immer mehr Menschen verließen Bonn, gingen
zu Verwandten aufs Land oder nach Ostdeutschland. Auch im Januar und Februar
1945 setzten sich die Angriffe fort. Eine von vielen menschlichem Tragödien
am 6. Januar: „Da ist die Bombe in den Keller des Gerichts gefallen. Die Bombe
ist im Keller explodiert. Schreinermeister S. war mit Frau und Tochter im
Gerichtskeller. Da sagte die Frau: ‚Ich habe das Essen noch auf dem Herd.
Lauf schnell nach Hause und stelle es runter.‘ Da
ist die Bombe gefallen. Der Mann war gerettet, aber seine Frau und seine Tochter
waren im Gericht tot.“
[44]
Im Januar 1945 wurde Bonn zur „Festung“ erklärt, alle Zivilisten
sollten die Stadt verlassen, doch kam diesem Aufruf kaum jemand nach. Entgegen
ihren Befehlen leistete die Wehrmacht keinen großen Widerstand mehr, als sich
die amerikanischen Truppen näherten, weshalb Bonn weitere Bombardements und
Beschießungen erspart blieben. Die Wehrmacht zog sich nach Beuel zurück und sprengte die Rheinbrücke. Einen Tag später,
am 9. März 1945 wurde die Stadt durch Mitglieder der Stadtverwaltung an die
amerikanischen Truppen übergeben. Die erste Frage des amerikanischen Kommandanten
soll dem Schicksal des Beethovenhauses gegolten haben.
[45]
Der Krieg, der sich gegen die deutsche Zivilbevölkerung wandte, forderte auch in Bonn einen hohen Blutzoll. Insgesamt starben 6376 Bonner, 1500 davon bei Bombenangriffen, Zehntausende waren geflohen. Die Stadt, in der im Jahr 1939 104.337 Menschen lebten, zählte 1945 nur noch 43.000 Einwohner.[46]
3. Sem. Neuere Geschichte

Quelle: http://www.return2style.de/vgas.htm
Quellen und Literatur:
Quellen:
Draeger-Gasschutz im
Luftschutz, Lübeck 1932
Heines,
Edmund (Hg.), Luftschutz – Die deutsche Schicksalsfrage, Stuttgart 1934
Meyer,
Julius, Die Grundlagen des Luftschutz, Leipzig 1942
Prandtl, Wilhelm u.a.,
Gaskampfstoffe und Gasvergiftungen – Wie schützen wir uns gegen chemische
Kampfstoffe?, München 1937
Literatur:
Beer, Wilfried, Kriegsalltag an der Heimatfront – Alliierter Luftkrieg und deutsche Gegenmaßnahmen zur Abwehr und Schadensbegrenzung, dargestellt für den Raum Münster, Münster 1988
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. November 1998
Gellermann, Günther W., Der Krieg, der nicht stattfand, Koblenz 1986
General Anzeiger Bonn vom 14.11.1998
Gutzmer, Karl (Hg.), Chronik der Stadt Bonn, Dortmund 1988
Haas,
Rainer, Dossier chemische Forschung – chemische Kriegsführung, Marburg
(Internet:
http://www.freeyellow.com/members6/haasr/v7.html)
Irving,
David, Göring, München 1987
Michaelis,
Herbert, Der Zweite Weltkrieg, in: Just, Leo (Hg.), Handbuch der Deutschen
Geschichte, Bd. IV.2, Konstanz 1965
Vogt, Helmut (Hg.), Bonn im Bombenkrieg, Bonn 1994
[1] Irving, David, Göring, München 1987, S. 445
[2] Vgl. Beer, Wilfried, Kriegsalltag an der Heimatfront – Alliierter Luftkrieg und deutsche Gegenmaßnahmen zur Abwehr und Schadensbegrenzung, dargestellt für den Raum Münster, Münster 1988, S. 94
[3] halbstaatliche Organisation, der NSDAP unterstellt. Aufgaben waren in diesem Zusammenhang u.a. die Betreuung von Bombengeschädigten und Evakuierten.
[4] ebd. S. 127
[5] Heines, Edmund (Hg.), Luftschutz – Die deutsche Schicksalsfrage, Stuttgart 1934, Einleitung
[6] vgl. Beer, Wilfried, a.a.O., S. 108
[7] Bei den meisten Schutzräumen handelte es sich nicht um bombensichere Bauten, d.h. sie würden einen direkten Bombentreffer nicht überstehen können.
[8] Beer, Wilfried, a.a.O., S. 112
[9] ebd., S. 94
[10] ebd., S. 140
[11] ebd. S.156
[12] ebd., S. 180
[13] ebd. S. 157
[14] demnach sind zum Sieg
über eine andere Macht die Zerschlagung der Nachschublinien und die Brechung
des Kampfeswillens der Bevölkerung viel effektiver als die Vernichtung der
Armee; vgl. Vogt, Helmut (Hg.), Bonn im Bombenkrieg, Bonn 1994, S. 52
[15] Rede vor dem Unterhaus, zitiert nach: Michaelis, Herbert, Der Zweite Weltkrieg, in: Just, Leo (Hg.), Handbuch der Deutschen Geschichte, Bd. IV.2 Abschnitt 5, Konstanz 1965, S. 120
[16] Der schwerste Luftangriff war wohl der auf Coventry, bei dem die historische Altstadt und die Kathedrale vollständig zerstört wurden.
[17] Beer, Wilfried, a.a.O., S.219; so wird auch verständlich, warum die spät zum Einsatz kommenden „Wunderwaffen“ V1 und V2 „Vergeltungswaffen genannt wurden.
[18] ebd., S. 194
[19] ebd., S.
[20] zitiert nach Beer, Wilfried, a.a.O., S. 189; Diese Argumentation findet sich auch bei den ersten Wohnungsbauten nach dem Krieg. Aus Luftschutzgründen wiesen diese breite Straßen und weite Rasenflächen auf, dies verkaufte man dann als gesundes, helles Wohnen.
[21] Im Unterschied dazu wurden v.a. von „professionellen“ Kampfmittelspüreinheiten im Zweiten Weltkrieg Sauerstoff-Gasschutzgeräte verwendet, in denen die Einatemluft aus Sauerstofftanks kam, somit völlig von der Außenluft abgeschirmt war.
[22] vgl. Meyer, Julius, Die Grundlagen des Luftschutz, Leipzig 1942, S. 126; diese Konstruktion war im Unterschied zu den Drei-Schichten-Filtern der Wehrmachtsmodelle zwar weniger effektiv, aber dafür flacher und vor allem leichter.
[23] vgl. Prandtl, Wilhelm u.a., Gaskampfstoffe und Gasvergiftungen – Wie schützen wir uns gegen chemische Kampfstoffe?, München 1937, S. 139
[24] wegen der knappen Vorräten an Naturkautschuk handelte es sich bei diesen nur noch um Gesichtsmasken aus Buna (synthetischer Kautschuk-Ersatzstoff)
[25] vgl. Draeger-Gasschutz im Luftschutz, Lübeck 1932, S. 199
[26] Obwohl ab 1944 die Produktion drastisch gesteigert wurde, waren im 2. Weltkrieg insgesamt nur 20 Mio. Volksgasmasken für 57 Mio. Einwohner des Deutschen Reichs vorhanden.
[27] vgl. Gellermann, Günther W., Der Krieg, der nicht stattfand, Koblenz 1986, S. 196
[28] Haas, Rainer, Dossier chemische Forschung – chemische Kriegsführung, Marburg (Internet: http://www.freeyellow.com/members6/haasr/v7.html); für eine erfolgversprechende chemischen Kriegführung hätten aber noch weit größere Mengen produziert werden müssen.
[29] vgl. Gellermann, Günther W., a.a.O., S. 142
[30] vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. November 1998 und Gellermann, Günther W., a.a.O., Anhang
[31] zitiert nach Vogt, Helmut, a.a.O., S. 193
[32] ebd., S. 25f
[33] Wilhelm König vom Hotel „Königshof“ hatte Hitler 1928 die Unterkunft verweigert. Hitler wurde nur vom Rheinhotel Dreesen aufgenommen, dem er bekanntlich auch später die Treue hielt; Vogt, Helmut, a.a.O., S. 219
[34] ebd. S. 53
[35] zitiert nach Vogt, Helmut, a.a.O., S. 25
[36] ebd. S. 41
[37] ebd. S. 263
[38] ebd., S. 203
[39] ebd. S. 208
[40] ebd., S. 60ff
[41] ebd., S. 220
[42] ebd., S. 205
[43] vgl. General Anzeiger Bonn vom 14.11.1998; diese öffentlichen Begräbnisse, von der NSDAP durchgeführt, waren ein weiteres Propagandamittel mit dem die Bevölkerung gegen den Feind solidarisiert werden sollte.
[44] Vogt, Helmut, a.a.O., S. 167
[45] ebd., S. 44ff
[46] vgl. General-Anzeiger Bonn vom 14.11.1998